Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 282

Sojus TMA-22

Astraios

Russland

Russland
Patch Sojus TMA-22 Patch Sojus TMA-22

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  14.11.2011
Startzeit:  04:14:03,953 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  389 - 402 km
Inklination:  51,64°
Ankopplung ISS:  16.11.2011, 05:24:08 UTC
Abkopplung ISS:  27.04.2012, 08:18:19 UTC
Landedatum:  27.04.2012
Landezeit:  11:45:35,2 UTC
Landeort:  50°57'20,40" N, 67°09'51,80" E

Crew auf dem Weg zum Start

Crew Sojus TMA-22

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alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

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alternatives Crewfoto

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Schkaplerow  Anton Nikolajewitsch  Kommandant 1 165d 07h 31m 31s  2580 
2  Iwanischin  Anatoli Alexejewitsch  Bordingenieur 1 165d 07h 31m 31s  2580 
3  Burbank  Daniel Christopher  Bordingenieur 3 165d 07h 31m 31s  2580 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Schkaplerow
2  Iwanischin
3  Burbank
Raumschiff Sojus TMA
Landung
1  Schkaplerow
2  Iwanischin
3  Burbank

Ersatzmannschaft

Nr.   Name Vorname Position
1  Padalka  Gennadi Iwanowitsch  Kommandant
2  Rewin  Sergej Nikolajewitsch  Bordingenieur
3  Acaba  Joseph Michael  Bordingenieur
Crew Sojus TMA-22 Ersatzmannschaft
Patch Sojus TMA-22 Ersatzmannschaft

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alternatives Crewfoto

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Hardware

Trägerrakete:  Sojus-FG (Nr. 39M134S I15000-038)
Raumschiff:  Sojus TMA-22 (TMA Nr. 232)

Flugverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung 80 km nordnordöstlich von Arkalyk. ISS Expedition 29 / 30.

Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TMA-22 am 16. November 2011 an die ISS an. Anton Schkaplerow, Anatoli Iwanischin und Daniel Burbank bildeten die ISS Expedition 29 (zusammen mit den ISS Expedition 28 Crewmitgliedern Sergej Wolkow, Satoshi Furukawa und Michael Fossum).

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, dass das Triebwerk des Geräteteils in Flugrichtung zeigte. Dieses wurde kurz darauf für 261 Sekunden gezündet und leitete den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Zeichnungen / Fotos

Raumschiff Sojus TMA Landemodul Sojus TMA
Mannschaftstraining Integration Sojus TMA-22
Sojus TMA-22 auf dem Weg zur Startrampe Sojus TMA-22 auf der Startrampe
Schneesturm an der Startrampe Start Sojus TMA-22
Landung Sojus TMA-22 Bergung Sojus TMA-22
Bergung Sojus TMA-22  

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Letztes Update am 13. August 2020.

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