Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 296

Sojus TMA-14M

Tarchanij

Russland

Russland
Patch Sojus TMA-14M Patch Sojus TMA-14M

hochauflösende Version (775 KB)

Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  25.09.2014
Startzeit:  20:24:59,939 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  409 - 418 km
Inklination:  51,65°
Ankopplung ISS:  26.09.2014, 02:11:29 UTC
Abkopplung ISS:  11.03.2015, 22:44:02 UTC
Landedatum:  12.03.2015
Landezeit:  02:07:40,1 UTC
Landeort:  47°21'07,98" N, 69°32'04,02" E

Crew auf dem Weg zum Start

Crew Sojus TMA-14M

hochauflösende Version (604 KB)

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Samokutjajew  Alexander Michailowitsch  Kommandant 2 167d 05h 42m 40s  2599 
2  Serowa  Jelena Olegowna  Bordingenieurin 1 167d 05h 42m 40s  2599 
3  Wilmore  Barry Eugene "Butch"  Bordingenieur 2 167d 05h 42m 40s  2599 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Samokutjajew
2  Serowa
3  Wilmore
Raumschiff Sojus TMA
Landung
1  Samokutjajew
2  Serowa
3  Wilmore

Ersatzmannschaft

Nr.   Name Vorname Position
1  Padalka  Gennadi Iwanowitsch  Kommandant
2  Kornijenko  Michail Borissowitsch  Bordingenieur
3  Kelly  Scott Joseph  Bordingenieur
Crew Crew Sojus TMA-14M Ersatzmannschaft
Patch Sojus TMA-14M Ersatzmannschaft

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

Hardware

Trägerrakete:  Sojus-FG (Nr. 12M136S T15000-050)
Raumschiff:  Sojus TMA-14M (TMA-M Nr. 714)

Flugverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur. ISS Expedition 41 / 42. Landung 145 km südöstlich von Dsheskasgan.

Nach nur rund sechsstündigem Alleinflug koppelte Sojus TMA-14M am 26. September 2014 an die ISS an. Alexander Samokutjajew, Jelena Serowa und Barry Wilmore bildeten die ISS Expedition 41 (zusammen mit den ISS Expedition 40 Crewmitgliedern Maxim Surajew, Reid Wiseman und Alexander Gerst).

Nach dem Erreichen der Erdumlaufbahn hatte sich zunächst nur eine von zwei Solarzellenflächen der Sojus entfaltet. Gut eine halbe Stunde nach der Ankopplung an die Raumstation entfaltete sich auch die klemmende linke Solarzellenfläche. Vermutlich wurde sie durch den Ruck der Kopplung gelöst.

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, dass das Triebwerk des Geräteteils in Flugrichtung zeigte. Dieses wurde kurz darauf für 281 Sekunden gezündet und leitete den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Zeichnungen / Fotos

Raumschiff Sojus TMA Landemodul Sojus TMA
Mannschaftstraining Integration Sojus TMA-14M
Sojus TMA-14M auf dem Weg zur Startrampe Sojus TMA-14M auf dem Weg zur Startrampe
Aufrichtung Sojus TMA-14M Sojus TMA-14M auf der Startrampe
Start Sojus TMA-14M Landung Sojus TMA-14M
Landung Sojus TMA-14M Bergung Sojus TMA-14M
Bergung Sojus TMA-14M  

©      

Letztes Update am 29. März 2020.

SPACEFACTS Patch